Hundeführerschein mit Sachkundenachweis (IBH)

Hundeführerschein mit Sachkundenachweis (IBH)

 

Zur Vorbereitung auf den Hundeführerschein mit Sachkundenachweis finden ab dem Frühjahr 2013 vier Theoriestunden und die theoretische Prüfung statt.

Themen:

  • Anschaffung des Hundes
  • Der Welpe/ Junghund
  • Haltung des Hundes
  • Ernährung des Hundes
  • Körperpflege
  • Gesundheit des Hundes
  • Die Sinnesorgane des Hundes
  • Das Lernverhalten des Hundes
  • Erziehung
  • Sozialverhalten und Ausdrucksformen des Hundes
  • Beschwichtigungssignale
  • Stress bei Hunden
  • Das Aggressionsverhalten
  • Verhalten des Hundehalters in bestimmten Situationen
  • Verordnungen / Rechtsprechung

 

Nach bestandener theoretischer Prüfung beginnt die Vorbereitung auf die praktische Prüfung. In sieben Trainingsstunden werden Sie darauf vorbereitet.

Bestandteile der praktischen Prüfung

  • Abfragen der einzelnen Grundkommandos
  • Verhalten von Hund und Hundeführer in verschiedenen Situationen
  • Kontrolliertes Aussteigen aus dem Auto
  • Führung des Hundes durch den Besitzer
  • Verhalten im Straßenverkehr
  • Verhalten gegenüber Menschen und anderen Hunden im Freilauf und an der Leine

Die praktische Prüfung wird von einem IBH Hundetrainer abgenommen. Nach bestandener Prüfung erhalten Sie ein Zertifikat sowie eine Beurteilung des Mensch – Hund –Teams.

 

 

Kosten für die theoretische und praktische Prüfung          Euro 100,00

Kosten des Vorbereitungskurses                                       Euro 150,00

 

Wenn Sie die Prüfungsvoraussetzungen erfüllen, können Sie auch ohne die Teilnahme am Vorbereitungskurs an der Prüfung teilnehmen. Sprechen Sie mich dazu bitte an.

 

Prüfungsordnung zum Hundeführerschein mit Sachkundenachweis nach IBH Richtlinien

1.        Zugelassen zur Begleithundeprüfung nach IBH Richtlinien sind nur Hunde, die ein 12 Trainingstunden oder 3 Monate regelmässig an Trainingsstunden in einer IBH Hundeschule absolviert haben. Der Hund konnte über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, so dass die Prüfung ein realistisches Bild ergibt. Desweiteren kann ausgeschlossen werden, dass der zu prüfende Hund während der Prüfung unter dem Einfluß von Sedativa oder anderen Medikamenten steht, da zum sonstigen Verhalten abweichende Reaktionen sofort auffallen würden. Wäre dies der Fall, würden Hund und Halter sofort von der Prüfung ausgeschlossen.

2.        Hunde, die an einer Erkankung leiden oder ein Handicap haben, sind dann von der Prüfung ausgeschlossen, wenn diese Erkrankung oder dieses Handicap eine unzumutbare Belastung für den Hund während der Prüfung darstellen oder eine Überprüfung unsinnig erscheinen lassen. Die Einscheidung über die Prüfungszulassung trifft im Einzelfall der Prüfer.

3.        Der Besitzer des zu prüfenden Hundes hat diesen durch die Prüfung zu führen. Ein Handling durch fremde, dem Hund nicht vertrautete Personen ist untersagt, da sie das Tier stark verunsichern können und somit die Ergebnisse der abgefragten Prüfungselemente in Frage stellen.

4.        Die in der Prüfung eingesetzten Hunde und Figuranten können dem zu prüfenden Hund bekannt oder auch unbekannt sein. Trainingspartner oder Familienangehörige dieses Mensch-Halter-Gespannes sind von der Prüfung als Figuranten ausgeschlossen.

5.        Die Verwendung von Hör- und Sichtzeichen durch den Hundeführer ist ausdrücklich erlaubt. Diese Kombination wird grundsätzlcih als bestmögliche Kommunikationsform angesehen, da sie die natürlichen Sinneswahrnehmungen des Hund berücksichtigt. Außerdem wird hierdurch die Orientierung und Konzentration auf den Hundeführer optimiert und dadurch eine bessere Einflußnahme durch ihn bewirkt.

6.        Besonderes Augenmerk wird auf die Feststellung der Hund-Halter-Beziehung gelegt. Die Bindung des Hundes zu seinem Halter sowie der Umgang des Menschen mit seinem Hund in den jeweiligen Situationen werden über den gesamten Prüfungszeitraum beobachtet und gewertet. Wünschenswert ist eine Führung des Hundes über Souveränität und Konsequenz. Der Hund soll sich positiv motiviert zeigen und aufmerksam interessiert sein. Nicht gewünscht ist überzogene Autorität und Einschüchterungsversuche des Hundeführers dem Hund gegenüber. Ein solches Verhalten wird einmalig verwarnt und führt dann zum Ausschluss. In besonderen Härtefällen kann auch ohne vorherige Abmahnung der Ausschluss von der Prüfung erfolgen (vergl. Abs. 7 und 8).

7.        In der Begleithundeprüfung nach IBH Richtlinien dürfen ebenso wie im Training keinerlei Halsbänder, Leinen oder sonstige Hilfsmittel zum Einsatz kommen, die dem Hund Schmerzen zufügen oder ihn stark ängstigen. Keinesfalls zugelassen sind somit Halsungen wie Stachelhalsband, Kettenwürger, Kettenhalsbänder, Moxonleine, Elektroreizgeräte wie z.B. Teletakt etc. Der Leinenruck als Führhilfe wird nicht akzeptiert. Die Begleithundeprüfung nach animal learn Richtlinien wird ausschließlich bei Hunden vorgenommen, die entweder ein Brustgeschirr oder ein breites Halsband ohne Zugvorrichtung tragen. Als positive Verstärker dürfen kurze Spielsequenzen, verbales Lob und das Streicheln eingesetzt werden. Futterbelohnung ist ausdrücklich erlaubt. Hat ein Hund seine Anweisung nicht gleich verstanden oder ausgeführt, darf das Kommando wiederholt werden.

8.        Schläge, Prügel oder Tritte sowie das Anschreien des Hundes und sonstige Mißhandlungen führen zum sofortigen Ausschluß von der Prüfung und können gegebenenfalls eine Strafanzeige wegen Tierquälerei nach sich ziehen.

9.        Sollten sich im Verlauf der Prüfung Situationen ergeben, die den Verlauf der Prüfung stark beeinträchtigen oder unmöglich machen, liegt es im Ermessen des Prüfers, die Prüfung abzubrechen.

10.     Den Anweisungen des Prüfers ist Folge zu leisten.

11.     Die schriftliche Prüfung kann durch nur einen Prüfer abgenommen werden.

12.     Nach bestandener schriftlichen Prüfung erfolgt die Zulassung zur praktischen Prüfung.

13.     Die praktische Überprüfung muss von einem IBH Prüfer durchgeführt werden, von denen einer dem Hund nicht näher bekannt sein darf.

14.     Die Hund-Halter-Teams werden einzeln geprüft. Die Überprüfung in den einzelnen praktischen Bereichen sollte nicht mehr als 30 Minuten dauern.

15.     Abschließende Beurteilung. Jedes Hund-Halter-Team erhält nach bestandener Prüfung ein Zertifikat sowie eine schriftliche allgemeine Beurteilung.

Auch wenn ein Hund ein Problempotential erkennen läßt, kann das Hund-Halter-Team die Prüfung bestehen, wenn der Halter durch sein Wissen und seinen Umgang mit dem Tier zeigt, dass er um die Probleme seines Hundes weiß, sich entsprechend verhält und dadurch eine Gefährdung oder Belästigung seiner Umgebung ausschließt.

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