Hundeerlebnistage Oktober 2013

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Hallo Freunde,
ich bin es, Eure Emily. Endlich komme ich dazu, über die Hundeerlebnistage im Oktober zu berichten. Wie ihr ja wahrscheinlich wisst, habe ich nun schon zum vierten Mal die Hundeerlebnistage organisiert und wieder waren zahlreiche Freunde dabei. Naja, deren Menschen haben wir natürlich auch mitgenommen, sollen ja auch mal etwas sehen von der Welt. Wobei das mit den Menschen nicht immer so ganz einfach ist, weil die manchmal mehr am Einkehren als am Wandern interessiert sind. ;)

2013 10 0Ich bin ja schon ein paar Tage vorher losgefahren, um noch ein bisschen die Gegend zu erkunden und mir Gedanken über die geplanten Wanderungen zu machen. Dabei habe ich einen Zwischenstop am Schloß Hohenwerfen eingelegt. Von dem Schloß aus hat man einen tollen Blick, vor allem bei dem großartigen Wetter, das wir an dem Tag hatten. Außerdem gab es eine tolle Führung durch das Schloß, bei der allerlei über die Geschichte des Schloßes und derer Bewohner erzählt wurde. Am Schluß habe ich mir dann auch noch eine Greifvogelführung gesehen. Etwas mulmig ist mir dabei aber schon geworden, denn da sind Vögel dabei, die größer als ich sind und die auch noch Beutetiere fangen, die größer als ich sind. Einmal ist so ein Adler direkt über meinen Kopf gesaust, da wär mir vor Schreck fast das Herz stehen geblieben. Ich bin dann aber schnell weiter nach Rauris gefahren.

In den nächsten Tagen habe ich noch ein bisschen die Gegend unsicher gemacht und für die Menschen auch gleich mal erkundet, welche Almhütten noch offen haben. Die sind sonst immer ganz traurig, wenn sie auf den Wanderungen nicht einkehren können.

2013 10 1Am Samstag sind dann endlich alle meine Freunde angekommen. Das gab ein herzhaftes Hallo, Helau und WauWau. Wir sind auch gleich losmarschiert, für den Start mit einer gemäßigten Tour zur Frohnalm. Bei herrlichem Sonnenschein haben wir bei der - leider geschlossenen - Alm unsere mitgebrachten Brotzeiten verzehrt. Auf dem Heimweg hat Balou dann noch einen Zusammenstoß mit einer Kuh gehabt, was ihm weniger ausmachte als seinem Frauchen, die danach schon fast eine Kuh-Phobie hatte. :)
Nach der Rückkehr haben wir zusammen mit unserem Menschen noch ein paar Denkspiele gespielt und schließlich waren wir alle geschafft und haben den Tag zusammen im Salon ausklingen lassen.

2013 10 2Für den Sonntag haben wir dann eine größere Tour geplant, vom Bodenhaus über den Knappenweg zum Kolm-Saigurn. Die Senioren-Gruppe hat sich den 4 km langen Anstieg über den Knappenweg erspart und ist vom Parkplatz Lenzanger aus losgegangen. Eigentlich sollte unsere schnelle Gruppe die Seniorengruppe einholen, aber als wir am Ammerhof vorbeikamen, verließ plötzlich unsere Menschen die Motivation und sie wollten unbedingt einkehren. So sind wir zurück zum Bodenhaus und dort eingekehrt, während die Seniorengruppe fleißig eine große Runde ging und erst viel später wieder zu uns stieß. Mann, das war mir vielleicht peinlich. Natürlich musste ich mich dafür abends bei der Spielerunde von den Senioren aufziehen lassen.

2013 10 3Am Montag sind wir ins Seidelwinkeltal gegangen. Das ist ein wunderschönes Tal, durch das man theoretisch bis zum Großglockern Hochtor gehen könnte. Aber so weit sind wir natürlich nicht gegangen, die Zweibeiner sind für so etwas einfach nicht geeignet. Dafür haben wir Pferde, Kaninchen und sogar Schweine angetroffen. Die sehen lustig aus mit ihren langen Wimpern. :)

2013 10 4Das Krumltal, oder auch Tal der Geier, war am Dienstag unser Ziel. In dem Tal sind tatsächlich Adler und Geier angesiedelt. Nach meinem Schreck bei der Greifvogelvorführung auf Schloß Hohenwerfen war ich natürlich etwas skeptisch, aber im Krumltal kreisen die Geier und Adler ganz oben auf den Bergspitzen, so dass man schon ein gutes Fernglas braucht, um sie zu erkennen. Die haben sogar so etwas wie einen Fahrplan, hat uns ein älterer Herr aus Rauris erzählt. Die kreisen nämlich immer zu den gleichen Zeiten über den Bergen. Und die süßen Murmeltiere sind übrigens die Hauptbeute dieser Vögel.

2013 10 5Mittwoch war wieder richtig tolles Wetter, da sind wir zur Feldereralm gegangen. Das ist ein richtig heftiger Weg, nicht besonders lang, aber stetig steil bergauf, 600 Höhenmeter in knapp 2 Kilometern. Da war auch ich etwas außer Puste, als wir endlich oben angekommen sind. Aber der Ausblick ist den Anstieg wirklich wert, man sieht bis nach Rauris und auf der anderen Seite bis in den Talschluß Kolm-Saigurn. Die letzten Kühe wurden an dem Tag von der Alm geholt und einem Jäger sind wir auch begegnet, der aber sehr freundlich war. Ah, und ein zweiter Jäger hat uns mit seinem Fernglas beobachtet, ob wir uns auch ordentlich verhalten. Aber hey, das ist doch Ehrensache für uns, wir wollen ja schließlich keinen Ärger haben.

2013 10 6Am Donnerstag hatten wir auch wieder herrlichen Sonnenschein, genau das richtige Wetter für einen Ausflug zur Panoramaalm. Vom Kolm-Saigurn aus gibt es schönen Höhenweg über die Durchgangsalm zur Panorama-Alm. Von dort aus konnte die Seniorengruppe wieder zum Bodenhaus absteigen, während wir weiter über die Hassachalm zurück nach Bucheben gingen.

Der letzte Tag war dann wettermäßig wieder nicht so der Hit, wobei wir wenigstens trockenen Fußes noch zur Karalm kamen. Erst auf dem Rückweg hat uns dann der Regen doch noch eingeholt, aber wenigstens konnten so alle mit einem lachenden und einem weinenden Auge den Heimweg antreten.

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Ich bin ja noch ein paar Tage vor Ort geblieben und habe mir schon Gedanken um die nächsten Hundeerlebnistage gemacht. Wenn ich Euch also jetzt für die Hundeerlebnistage interessieren konnte, dann schaut Euch doch gleich mal die Informationen über die nächsten Hundeerlebnistage an und überredet Eure Menschen, sich die Termine freizuhalten. Ach ja, und meldet Euch schnell an, denn ihr wisst ja: Wer zuerst bellt, bellt am lautesten. Oder so ähnlich.

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